Das Hamsterrad

Ein Hamsterrad dient nicht nur der körperlichen Fitness, es ist äußerst wichtig, für die artgerechte Haltung der Hamster.

Das Hamsterrad wird unter Menschen als negatives Symbol für den immer wieder kehrenden Arbeitstag benutzt. Im Käfig eines Hamsters ersetzt es jedoch den ursprünglichen Alltag des Nagetiers und gibt ihm die Möglichkeit, diesen nachzuahmen.

Das gängigste Problem der handelsüblichen Laufräder ist ihre Größe. Viele davon sind einfach deutlich zu klein, sodass eine ungesunde Krümmung der Wirbelsäule erzwungen wird, wenn der Hamster darin rennt.

Der Rücken des Hamsters sollte aber eigentlich gerade sein, wenn er läuft. Daher sollte der Durchmessers eines Laufrads für Zwerghamster mindestens 20 cm und für Mittelhamster 25 bis 30 cm betragen.

Das Rad sollte generell möglichst keine vorstehenden Kanten besitzen, an denen der Hamster nagen kann. Er könnte die Splitter herunterschlucken, sich vergiften oder sich dran verletzen. Auch der sogenannte Schereneffekt sollte unbedingt vermieden werden.

Hamsterrad

Warum ein Hamsterrad wichtig ist

Wilde Hamster müssen tagtäglich kilometerweite Strecken hinter sich legen, um Fressen zu finden, einen Partner zu suchen oder um vor einem Feind zu fliehen. Auch der größte Käfig und sehr viel Auslauf können diesen Instinkt nicht vollständig befriedigen. Im Rad kann der Hamster mit etwa 30.000 Umdrehungen ca. 20 bis 30 Kilometer in einer Nacht zurücklegen.

Das Laufrad sollte allerdings nicht ein gut eingerichtetes Gehege und den Auslauf ersetzen, es sollte diese lediglich ergänzen. Einige Hamsterhalter sind der Meinung, dass die Hamster eine Hamsterrad-Sucht entwickeln und sich am Rad verletzen können. Die Sucht nach dem Hamsterrad konnte allerdings in keiner der vielen Studien belegt werden.

Zweifellos gibt es Hamster, die kaum von ihrem Laufrad lassen können. Hierbei handelt es sich allerdings kaum um eine Sucht, sondern vielmehr um eine reizarme und falsche Haltung des Nagetiers. Ein Hamster hat in einem zu kleinen und schlecht eingerichteten Käfig nichts zu entdecken und zu tun, weshalb er seine Energie anders ausleben muss. Daher sollte ein Hamsterrad als Ergänzung zum guten Gehege dienen. Die Hamster können sich im Rad auch tatsächlich verletzen, da es bei vielen der handelsüblichen Laufräder an Qualität mangelt. Hochwertige Laufräder sind in der Regel zwar etwas teurer, dafür sind sie aber auch sehr langlebig, quietschen kaum und es besteht vor allem kein Verletzungsrisiko.

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Worauf Sie beim Kauf eines Hamsterrads achten sollten

Nicht wenige der Hamsterkäfige, die es in Läden zu kaufen gibt, sind minderwertig oder gar tierschutzwidrig. Daher ist es enorm wichtig, ein paar Punkte zu beachten, um Gesundheitsschädigungen zu vermeiden.

Wie das Laufrad aufgebaut ist

Ein typisches Hamsterrad besteht aus mehreren Speichen oder Sprossen. Darin kann sich der Hamster allerdings sehr leicht einklemmen und verletzen. Die Lauffläche sollte daher in sich geschlossen sein und lediglich eine Struktur vorweisen, mit der das Laufrad angetrieben werden kann.

Das Laufrad sollte außerdem nicht zu schwergängig sein bzw. sollte dies auf das Gewicht und de Art des Hamsters angepasst sein. Es sollte also ein hochwertiges Kugellager besitzen, sodass es nicht schon nach kurzer Zeit unsanft läuft, herumeiert und quietscht. Außerdem sollte es gut angehalten werden können und einen sicheren Ausstieg erlauben.

Insbesondere bei schweren Hamstern ist auch auf die Stabilität und einen guten Stand des Rads zu achten. Das Laufrad sollte also nicht umkippen oder aus der Halterung herausfallen können.

Hamster fühlen sich außerdem unsicher, wenn beide Seiten des Laufrads offen sind. Daher ist die Rückseite meistens geschlossen. Idealerweise sollte sie komplett geschlossen sein, damit der Hamster weder daran nagen, noch sich darin einklemmen oder hochklettern und abstürzen kann.

Wann ein Hamster das Rad benutzt

Hamster sind nachtaktiv und an die Fortbewegung im Dunkeln angepasst. In der Natur begeben sie sich abends auf Futtersuche und ziehen sich dann bei Tage in ihren Bau zurück. Für Hamster ist es sicherer in der Dunkelheit nach Futter zu suchen, da sie dann schwerer von tagaktiven Räubern wie zum Beispiel Greifvögeln geschnappt werden können.

Die Nagetiere sehen hingegen nachts besser als tagsüber und sie besitze auch ein viel besseres Gehör als etwa der Mensch. In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei der der Aufzucht der Jungen, sind die Hamster jedoch schon während der Dämmerung aktiv. Dies hängt unter anderem auch von der jeweiligen Jahreszeit ab.

Den Hamster nachts in der Wohnung herumlaufen zu lassen kann allerdings gefährlich sein, da er sich verletzen und zum Beispiel Kabel annagen könnte. Daher sollte den Nagetieren während der Nacht unbedingt ein Laufrad zu Verfügung stehen, in welchem sie ihren instinktiven Bewegungsdrang ausleben können. In der Wildnis begeben sich die Hamster in der Regel ca. 2 bis 4 Stunden lang auf Nahrungssuche und kehren dann in ihren Bau zurück, um diesen unter anderen zu putzen und weiterzuentwickeln oder um ihre Futtervorräte zu sortieren. Daher verbringen auch die Hamster im Laufrad darin nur ein paar Stunden.

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Aus welchem Material ein Hamsterrad sein sollte

Ein gutes Laufrad sollte aus ungiftigen und splitterfreien Materialien bestehen. Hierfür eignet sich entweder urinabweisend lackiertes Holz oder hartes, ungiftiges und splitterfreies Plastik wie zum Beispiel Polyethylen.

Wenn der Hamster ein großer Nager ist, kann es auch aus Metall bestehen. Hamsterräder aus Metall besitzen aber nur selten eine geschlossene Lauffläche. Da es sich hierbei um ein Naturmaterial handelt, eignet sich Holz in der Regel am besten.

Dafür ist es meistens etwas teurer, daher auch nicht oft zu verkaufen und schwerer zu reinigen. Um die Haltbarkeit von Laufrädern aus Plastik zu verlängern, kann die Reibefläche regelmäßig mit einem Pflanzenöl eingerieben werden.