Niedliche Hamster

Die possierlichen Tierchen sind winzig klein, flink und wirken sehr niedlich. Sie sind spannend zu beobachten und nicht teuer im Unterhalt. Ein Hamster scheint das perfekte Haustier zu sein. Kuscheltiere sind sie allerdings keine. Sie haben auch noch die ein oder andere Ecke und Kante, die sie vielleicht nicht für jeden zum geeigneten Haustier macht. Trotzdem sind sie sehr beliebt.

Nach Hunden, Katzen, Fischen und Kaninchen sind sie in den meisten Haushalten als Haustier vertreten. Die kleinen Tiere haben leider nur eine Lebenserwartung von 2-4 Jahren. In dieser Zeit muss die Einstreu mindestens einmal in der Woche gereinigt werden, es können Tierarztbesuche anstehen und auch wenn der kleine Mitbewohner nicht viel frisst, muss auch ein Budget dafür eingerechnet werden.

Hamster

Der Hamster und seine Arten

Goldhamster und die beliebten Teddy-Hamster genießen ihren Auslauf und die Nähe zu ihren Menschen. Große Auslaufflächen, die sich bequem aufbauen lassen bieten Schutz und Auslauf zu gleichen Teilen. Spezielle Klettermöglichkeiten, Sandbad und Röhren geben dem Hamster viel Raum zum Spielen und seinen Bewegungsdrang auszuleben.

Die unterschiedliche Größe der verschiedenen Hamsterarten ist das bekannteste Unterscheidungsmerkmal. Je kleiner der Hamster, desto größer sein Drang zur Bewegung. Die Suche nach Futter zwingt die kleinsten Hamster große Entfernungen hinter sich zu bringen. Die Sammelleidenschaft und die Vorratshaltung sind allen Hamstern gemein.

Zwerghamster, unter diesem Begriff sind chinesische Streifenhamster, Roborowski Zwerghamster und die dsungarischen Zwerghamster zusammen gefasst. Ihr ausgeprägter Bewegungsdrang bestimmt ihr Leben. Gefüttert werden diese Arten wie alle Hamster. Die Hauptaktivität liegt bei ihnen ebenfalls im Dämmern und der Nacht. Auslauf ist ihnen aufgrund ihrer geringen Größe und ihrem Drang sich zu verstecken besser in einem abgegrenzten Gebiet zu ermöglichen.

Ein Entwischen unter Schrank oder in unzugängliche Spalten hat schon manchem Zwerghamster das Leben gekostet. Abgegrenzte Flächen lassen sich mit einem großzügig bemessenen Käfig über mehrere Ebenen leicht ermöglichen. Spezielle Gehege mit abnehmbaren Deckel ermöglichen schnelles aufnehmen des Hamsters. Der Hamster erhält die Möglichkeit sich unbefangen dem Menschen zu nähern. Umgekehrt ermöglicht ein solches Gehege schnellen Zugriff auf das Tier und ein Beschäftigen mit demselben ohne störende Gitter.

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Utensilien für Hamster

Utensilien für die Hamsterhaltung

Ein Hamster ist nicht teuer, aber auch er lebt nicht von Luft und Liebe. Wie immer sind im Handel viele Dinge erhältlich. Spielzeug kann ruhig nach und nach angeschafft werden. Dann hat das neue Haustier auf lange Sicht wahrscheinlich sogar mehr davon. Eine Grundausstattung sollte aber schon beim Einzug vorhanden sein.

Diese sollte einen ausreichend großen Käfig mit mindestens einer Höhle, ein Nest oder ein Haus zum Verkriechen und Schlafen beinhalten. Ebenfalls braucht der Hamster ein Laufrad (am besten ein geschlossenes, dann können sich die kleinen Beinchen nicht einklemmen), eine Trinkmöglichkeit und Futternäpfe brauchen Sie genauso wie Einstreu, Heu und Futter (getrocknete und frische Kräuter, Gemüse und Obstsorten).

Goldhamster

Die meisten der heute in europäischen Haushalten gehaltenen Hamster, sind wohl syrische Goldhamster. Die wurden Mitte des 1900 Jahrhunderts entdeckt und nach ihrem „goldenen Haar“ benannt. Die erste Gruppe wurde in Aleppo eingefangen und in ein Labor nach Jerusalem gebracht. Von dort aus wurden deren Nachkommen dann erst an andere Labore und später in verschiedene europäische Haushalte verbreitet.

Bereits 100 Jahre später, also um 1950, waren Goldhamster ein beliebtes Haustier neben Hunden, Katzen und Fischen. Die meisten von ihnen sind übrigens noch mit den Vorfahren aus Aleppo verwandt. Mittlerweile finden sich in deutschsprachigen Haushalten nicht nur Goldhamster, sondern auch verschiedene Zwerghamsterarten. Das Haustier ist zwar nicht mehr besonders exotisch oder einzigartig, aber dennoch sehr beliebt. Es ist so beliebt, dass sich immer mehr Menschen Hamster Bilder in ihre vier Wände hängen. Es gibt die verschiedensten Motive von niedliche bis lustig.

Artgerechte Haltung von Hamstern

Hamster sind klein und kosten in der Anschaffung nicht viel. Trotzdem sind für ihre artgerechte Haltung ein paar Dinge zu beachten. Sie sind nachtaktiv. Sie werden nur ungern geweckt und verschlafen große Teile des Tages. Langeweile/Unterforderung und Stress machen die kleinen Tierchen auch gerne mal aggressiv. Sie sind Einzelgänger und vertragen, wie die meisten Nager, keine Zugluft. Das sollte man bei der Standortwahl beachten.

Aufgrund ihrer Größe sind Hamster sehr zerbrechlich und keine Kuscheltiere. Das die nachtaktiven Tiere tagsüber nicht geweckt werden wollen und so zerbrechlich sind, macht sie geradezu ungeeignet für kleine Kinder. Denn der Spielgefährte schläft, wenn die Kids wach sind und macht Lärm, wenn sie schlafen sollen. Das Wecken löst unheimlichen Stress in den Tieren aus und macht sie aggressiv. Im schlimmsten Fall verkürzt es ihre Lebenserwartung.

Auch Langeweile und Unterforderung wirken sich ähnlich auf das Leben des Hamsters aus. Deshalb sollte der Käfig auf die Bedürfnisse des Hamsters abgestimmt sein.

Knabbermöglichkeiten sind für einen Hamster unerlässlich

Das können Holzteile sein oder harte Snacks. Die Nagezähne müssen genutzt werden. Das ist manchmal nervig, denn die Tiere nutzen die Zähne natürlich überwiegend nachts und zwar nicht leise. Aber trotzdem ist es unerlässlich, wenn das Haustier und sein Gebiss gesund bleiben sollen.